Valparaiso, Chile - April 2015


Nachdem wir nach unserer Südentour wieder in Santiago angekommen waren, sind Lisa und ich gleich mit dem Bus nach Valparaiso gefahren, das nur eine gute Stunde entfernt ist. Eigentlich wollten wir dort abends noch in eine Bar gehen, aber wir waren so geschafft, dass wir uns einfach einen gemütlichen Abend im Hostel gemacht haben. Das Hostel (Casa Volante) war übrigens echt super! Sehr schöne Zimmer und ein mega leckeres Frühstück am Morgen.
Nachdem wir gefrühstückt hatten, sind wir losgezogen. Valparaiso ist eine Stadt mit sehr vielen Hügeln, also sind wir zuerst durch ganz viele kleine bunte Gässchen nach oben gewandert, und hatten dann dort eine wunderschöne Aussicht über die Stadt und das Meer.

Danach sind wir nach unten ins Zentrum und zum Hafen gelaufen und haben uns dort ein wenig umgeschaut. An diesem Tag war in der Innenstadt eine Demonstration für gerechtere Bildung, deswegen waren einige Straßen für Autos gesperrt und es waren eine Menge Menschen mit Trillerpfeifen und Megafonen unterwegs.
Vor einigen Wochen war die gleiche Demo in Santiago und später dann auch noch in La Serena. Wir Austauschstudenten könnten an sowas nicht teilnehmen, auch wenn wir wollten. Wir mussten damals im chilenischen Konsulat in Deutschland einen Zettel unterschreiben, auf dem uns Aktivitäten wie Demonstrationen verboten wurden.

Zurück nach Valparaiso... : Wir waren anschließend nachmittags noch ein bisschen shoppen und haben dann in einem kleinen gemütlichen Café gegessen. Das Menü des Tages (das sehr lecker war) und dazu selbstgepressten Kiwisaft gab es zusammen für 4000$ (das sind ungefähr 6 Euro) :)
Danach sind wir zum Busbahnhof gefahren. Hier in Chile gibt es Kleinbusse, die "Micros" heißen, und die man einfach an der Straße anhalten kann, wenn sie vorbeifahren. Die Fahrer der Busse kassieren dann unter dem Fahren ab und lassen dich dann auch überall auf der Strecke aussteigen.

Con Lisa =)
Con 

Was in Valparaiso auch sehr schön ist, sind die vielen bunten Graffiti und Mosaikbilder an den Hauswänden und Mauern. Dadurch wirkt die Stadt sehr flippig und alternativ :)