La Paz und Umgebung, Bolivien - Juli 2015











In  La Paz angekommen, haben wir erstmal gemütlich mit den anderen Mädels gefrühstückt und ich bin anschließend mit meinen beiden Mitbewohnerinnen aus La Serena, Lisa und Caro, auf eine kleine Stadttour gegangen. Zuerst haben wir uns die Märkte angeschaut, vor allem der "Mercado de Brujas", der Hexenmarkt, war sehr skurril. Dort wurden neben den üblichen Souvenieren auch Knochen und Skelette und tote Lämmer angeboten, um damit irgendwelche Zauber auszuführen .





Danach ging es zur großen Kathedrale und zu verschiedenen Plätzen in der Innenstadt. In einer kleinen Seitenstraße haben wir ein kleines Restaurant gefunden, das ein sehr leckeres Mittagsmenü angeboten hat. Dieses Lokal ist in den restlichen La-Paz-Tagen unser Stammlokal geworden.
Nach dem Mittagessen wir mit der Gondel hoch gefahren bis an den einen Rand der Stadt (La Paz liegt ja mitten in den Anden und deswegen sieht es ein bisschen so aus wie eine Suppenschüssel). Und von dort oben hatten wir einen fantastischen Blick über die Stadt.




Vor dem Museum für bolivianische Geschichte


Es gibt drei verschiedene Gondel-Linien, mit denen man vom Talkessel hoch fahren kann





Mit den Mitbewohnerinnen




Am nächsten Tag haben wir uns auf die berüchtigte "Ruta de la Muerte" getraut. Dafür sind wir in
der Früh mit dem Bus raus aus La Paz und bis auf 4700m hoch gefahren. Dort haben wir uns dann
auf die Räder geschwungen und sind 5 Stunden lang bergabwärts gedüst. Die Straße heißtdeswegen so, weil dort früher sehr viele Autos abgestürzt sind, da es nur eine Fahrbahn gibt und seehr viele scharfe Kurven.

Oben in den Cordilleras, beim Frühstück vor der Abfahrt der Ruta de la Muerte




























Die Aussicht war auch wirklich beeindruckend. Am Anfang war es noch sehr neblig, was dem Ganzen eine ganz andere Atmosphäre gegeben hat und danach war es dann wunderschön sonnig :)


Lisa, Caro, ich, Birgit

Als wir unten angekommen waren, gings erstmal Mittagessen und sich ein bisschen erholen, und danach sind wir drei nicht nach La Paz zurück, sondern in ein kleines Dörfchen hoch in den Anden, namens Coroico gefahren.






Dort fand ich es unglaublich schön, weil es noch sehr ursprünglich war. Am gleichen Abend war im Dorf ein Fest und auf dem Hauptplatz haben alle Leute zu Livemusik getanzt und hatten tollen Kostüme an.
Am nächsten Tag sind wir zu ein paar Wasserfällen gewandert und haben uns die Gegend ein bisschen angeschaut. Zurück wollten wir dann einen anderen Weg nehmen und sind an Wasserfällen vorbei durch den Wald geklettert. Aber irgendwann war der Pfad dann so zugewachsen, dass wir nicht mehr weiter gekommen sind und wieder zurück zum ursprünglichen Weg mussten.
Und am Abend ging es dann wieder zurück nach La Paz.
Die Aussicht von unserem Zimmer