Mo und ich haben mit anderen Erasmus-Studenten an einer Fahrt nach Lappland teilgenommen. Los gings abends mit der Fähre von Tallinn nach Helsinki und von dort aus weiter mit dem Bus Richtung Norden.
Am nächsten Morgen sind wir dann am Polarkreis angekommen und haben dort erstmal gefrühstückt. Danach ging es noch ins Santa Claus Village, wo wir alle dem Weihnachtsmann die Hand geschüttelt haben. Das Dorf bestand aus mehreren kleinen Hütten, von denen die meisten Souvenirshops waren.
Nach einem kleinen Spaziergang durch das Dorf sind wir wieder ein Stück Richtung Süden gefahren, nach Kuusamo. Dort war unsere Unterkunft, die gleichzeitig auch eine Schule war und an eine Jugendherberge erinnert hat. Unser Reiseführer Hannes war sehr nett und hat uns einen kleinen Überblick über Ort und Ablauf gegeben. Als erstes haben wir ein kleines Naturkunde-Museum im Ort besucht, in dem es eine Fotoausstellung über Vögel in Finnland gab. Danach haben wir uns Schlitten geschnappt und sind einen Hügel nahe bei der Unterkunft hinabgesaust. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten zum Schluss noch einen sehr schönen Sonnenuntergang beobachten.
Nach dem Abendessen haben wir uns so warm wie möglich eingepackt und sind gegen 9 Uhr losgezogen, um nach Polarlichtern Ausschau zu halten. Dafür sind wir auf einen großen gefrorenen See hinausgelaufen, um so weit wie möglich von den Lichtern der Stadt entfernt zu sein. Und da haben wir dann gewartet...
Es war eine klare Nacht und man hat wunderschön die Sterne gesehen, eigentlich perfekte Voraussetzungen für die Beobachtung von Nordlichtern. Aber die Zeit ist verstrichen und es war nichts zu sehen. Wir haben auch immer mehr gefroren (vor allem an den Füßen) und nach eineinhalb Stunden sind die meisten der Gruppe wieder zurückgelaufen. Wir haben mit einer kleineren Gruppe von 10 Leuten noch länger ausgeharrt und gegen 11 Uhr war es dann endlich soweit. Zuerst ist am Horizont ein leichter Schleier aufgetaucht, der sich immer weiter nach oben und zu beiden Seiten ausgebreitet hat. Das Licht wurde immer grüner und hat angefangen sich zu bewegen. Es sah aus wie ein Vorhang, der leicht im Wind schwingt. Es war einfach atemberaubend! Wie waren total hin und weg und haben uns gefreut wie verrückt! =)
Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück zu einer Huskyfarm gefahren. Der Besitzer hieß Susi, was auf finnisch passenderweise "der Wolf" bedeutet, und hat uns alles wichtige zum Schlittenfahren, Lenken und den Huskys erzählt.
Danach haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Mo und ich waren in der ersten Gruppe und sind zu den Schlitten. Dort haben wir erst mal die Huskys ein wenig durchgeknuddelt. Und dann hab ich mich in den Schlitten gesetzt und Mo stand hinten auf den Kufen und es ging los! Die Huskys waren total schnell und wollten immer schneller fahren. Da musste man dann manchmal ordentlich bremsen, um nicht in den nächsten Schlitten reinzufahren. Bergauf musste man abspringen und mitlaufen, um die Huskys ein wenig zu entlasten.
Anschließend haben wir noch eine kleine Führung über die Farm bekommen, auf der es neben Husky-Welpen auch noch Lamas, Borstenschweine, Rentiere und riesige Hasen gab.
Danach sind wir noch einmal durch den Souvenirshop geführt worden und dann weiter zu einer Rentierfarm gefahren. Dort gab es eine kleine Rundfahrt mit dem Rentierschlitten und Suppe am Lagerfeuer.
Abends sind wir in der Gruppe ein wenig bei Kartenspielen zusammen gesessen und danach noch nachts Schlittenfahren gegangen. Nordlichter gab es in dieser Nacht leider nicht, dafür war es viel zu bewölkt.
An unserem letzten Tag sind wir nach dem Frühstück in den Oulanka Nationalpark gefahren und dort 2 Stunden durch den Schnee gewandert.
Die typisch finnische Sauna durfte im Programm natürlich auch nicht fehlen, und so sind wir zu einem kleinen Saunaresort gefahren, das direkt an einem See lag. Nach dem Saunagang konnte man immer wieder in eine offene Stelle in dem zugefrorenen See steigen und sich in dem eiskalten Wasser abkühlen.
Anschließend haben wir uns alle wieder in den Bus gepackt und die Heimreise angetreten. Die Fahrt war wieder unglaublich unbequem und wir haben nicht wirklich ein Auge zugemacht.
Es waren sehr schöne und ereignisreiche Tage und wir freuen uns schon, Lappland im Sommer nach unserem Semester wieder zu besuchen.
| The group Victor, Thomas, Johnny, Abdel, Kata, Mo, ich, Philipp, Adam |
Am nächsten Morgen sind wir dann am Polarkreis angekommen und haben dort erstmal gefrühstückt. Danach ging es noch ins Santa Claus Village, wo wir alle dem Weihnachtsmann die Hand geschüttelt haben. Das Dorf bestand aus mehreren kleinen Hütten, von denen die meisten Souvenirshops waren.
Nach einem kleinen Spaziergang durch das Dorf sind wir wieder ein Stück Richtung Süden gefahren, nach Kuusamo. Dort war unsere Unterkunft, die gleichzeitig auch eine Schule war und an eine Jugendherberge erinnert hat. Unser Reiseführer Hannes war sehr nett und hat uns einen kleinen Überblick über Ort und Ablauf gegeben. Als erstes haben wir ein kleines Naturkunde-Museum im Ort besucht, in dem es eine Fotoausstellung über Vögel in Finnland gab. Danach haben wir uns Schlitten geschnappt und sind einen Hügel nahe bei der Unterkunft hinabgesaust. Wir hatten sehr viel Spaß und konnten zum Schluss noch einen sehr schönen Sonnenuntergang beobachten.
Nach dem Abendessen haben wir uns so warm wie möglich eingepackt und sind gegen 9 Uhr losgezogen, um nach Polarlichtern Ausschau zu halten. Dafür sind wir auf einen großen gefrorenen See hinausgelaufen, um so weit wie möglich von den Lichtern der Stadt entfernt zu sein. Und da haben wir dann gewartet...
Es war eine klare Nacht und man hat wunderschön die Sterne gesehen, eigentlich perfekte Voraussetzungen für die Beobachtung von Nordlichtern. Aber die Zeit ist verstrichen und es war nichts zu sehen. Wir haben auch immer mehr gefroren (vor allem an den Füßen) und nach eineinhalb Stunden sind die meisten der Gruppe wieder zurückgelaufen. Wir haben mit einer kleineren Gruppe von 10 Leuten noch länger ausgeharrt und gegen 11 Uhr war es dann endlich soweit. Zuerst ist am Horizont ein leichter Schleier aufgetaucht, der sich immer weiter nach oben und zu beiden Seiten ausgebreitet hat. Das Licht wurde immer grüner und hat angefangen sich zu bewegen. Es sah aus wie ein Vorhang, der leicht im Wind schwingt. Es war einfach atemberaubend! Wie waren total hin und weg und haben uns gefreut wie verrückt! =)
Am zweiten Tag sind wir nach dem Frühstück zu einer Huskyfarm gefahren. Der Besitzer hieß Susi, was auf finnisch passenderweise "der Wolf" bedeutet, und hat uns alles wichtige zum Schlittenfahren, Lenken und den Huskys erzählt.
![]() |
| Selfie-Time |
Danach haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Mo und ich waren in der ersten Gruppe und sind zu den Schlitten. Dort haben wir erst mal die Huskys ein wenig durchgeknuddelt. Und dann hab ich mich in den Schlitten gesetzt und Mo stand hinten auf den Kufen und es ging los! Die Huskys waren total schnell und wollten immer schneller fahren. Da musste man dann manchmal ordentlich bremsen, um nicht in den nächsten Schlitten reinzufahren. Bergauf musste man abspringen und mitlaufen, um die Huskys ein wenig zu entlasten.
Anschließend haben wir noch eine kleine Führung über die Farm bekommen, auf der es neben Husky-Welpen auch noch Lamas, Borstenschweine, Rentiere und riesige Hasen gab.
Danach sind wir noch einmal durch den Souvenirshop geführt worden und dann weiter zu einer Rentierfarm gefahren. Dort gab es eine kleine Rundfahrt mit dem Rentierschlitten und Suppe am Lagerfeuer.
Abends sind wir in der Gruppe ein wenig bei Kartenspielen zusammen gesessen und danach noch nachts Schlittenfahren gegangen. Nordlichter gab es in dieser Nacht leider nicht, dafür war es viel zu bewölkt.
An unserem letzten Tag sind wir nach dem Frühstück in den Oulanka Nationalpark gefahren und dort 2 Stunden durch den Schnee gewandert.
Die typisch finnische Sauna durfte im Programm natürlich auch nicht fehlen, und so sind wir zu einem kleinen Saunaresort gefahren, das direkt an einem See lag. Nach dem Saunagang konnte man immer wieder in eine offene Stelle in dem zugefrorenen See steigen und sich in dem eiskalten Wasser abkühlen.
Anschließend haben wir uns alle wieder in den Bus gepackt und die Heimreise angetreten. Die Fahrt war wieder unglaublich unbequem und wir haben nicht wirklich ein Auge zugemacht.
Es waren sehr schöne und ereignisreiche Tage und wir freuen uns schon, Lappland im Sommer nach unserem Semester wieder zu besuchen.













