Saaremaa, Estland - Mai 2017

Ende Mai sind Mo und ich zusammen mit unserer Erasmus-Clique für vier Tage nach Saaremaa gefahren. Das ist die größte Insel Estlands und befindet sich westlich davon. Wir waren eine Gruppe von 9 Leuten und haben uns dafür 2 Autos und ein Ferienhaus gemietet.
Am Donnerstag ging es früh morgens los und mittags waren wir in Virtsu an der Fähre. Die war mit 1,50€ Studentenpreis pro Person sehr günstig und mit 20 Minuten Fahrt auch sehr schnell. Drüben angekommen sind wir weiter zu unserem Ferienhaus gefahren. Wir hatten uns den Ort Kungla ausgesucht, der 30 Minuten von der Inselhauptstadt Kuressaare wegliegt. Das Haus war sehr groß, mit Speisesaal, 3 Schlafzimmern, Garten mit Grill und Feuerschale und einem extra Saunahaus.
Abends sind wir noch ein wenig zum Meer gelaufen, das nur ein paar hundert Meter vom Haus entfernt war. Danach haben wir dann zusammen Chili sin carne gekocht und noch eine kleine Sauna-Session eingelegt.

Eine alte Kirche auf dem Weg zur unserem Ferienhaus


Am Meer beim Ferienhaus


Am nächsten Tag ging es zuerst zu den Meteoritenkrater in der Mitte der Insel, die die ersten in Europa waren. Mittlerweile sind sie alle mit Wasser gefüllt und der größte hat einen Durchmesser von 100m. Danach sind wir weiter zu einer schönen Kirche, in der man bis in den Turm und Dachstuhl hinaufklettern konnte. Schließlich sind wir nach Kuressaare gefahren. Dort gibt es eine sehr schöne Burg mit verschiedenen Ausstellungen zur Inselgeschichte. Abends haben wir dann noch gemütlich gegrillt.

Der größte der Meteoritenkrater

Der Kirchturm einer alten Kirche

Auf dem Kirchturm 

Wanderung durch die Gemäuer der Kirche



In Kuressare

Die Burg von Kuressare



Am nächsten Tag ging es Richtung Norden. Zuerst haben wir die Windmühlen von Angla besichtigt. Dort gab es auch ein kleines Museum mit vielen alten Maschinen und einen Windmühlenpark, wo man wieder sehr gut klettern konnte.

Die Windmühlen von Angla



Danach sind wir an die Nordküste zu den Klippen von Panka gefahren. Dort war es auch sehr schön. Den Sonnenuntergang, den man dort laut Reiseführer sehr gut beobachten kann, haben wir leider nicht mehr gesehen, weil wir alle Hunger hatten und nach Hause wollten. Aber wenn die Sonne erst um halb 11 Uhr abends unter geht, dann kann so ein Tag schon mal ganz schön lang werden.

An den Steilklippen

Feuer abends am Haus


Am letzten Tag sind wir noch zu ein paar kleinen Ringfestungen und Leuchttürmen gefahren, bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben. Ein gemeinsames Abendessen nach Ankunft in Tallinn hat den schönen Kurzurlaub abgerundet :)