Ende Mai ging es für Mo und mich nach Brüssel. Wir haben an einer Uni-Exkursion der Tallinn University of Technology und der Tartu University teilgenommen und sind mit einer Gruppe von ungefähr 30 Studenten nach Belgien geflogen.
Am ersten Tag stand vor allem Kennenlernen und Sightseeing auf dem Programm. Dazu wurden City Games mit einer Photo-Hunt veranstaltet, um der Gruppe die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Abends waren wir alle zusammen noch gemütlich beim Essen und danach ein Bierchen trinken. Die Gruppe bestand aus einem Mix aus estnischen, finnischen, deutschen und georgischen Studenten.
Am zweiten Tag ging es gleich in der Früh zur Europäischen Kommission. Dort waren wir den ganzen Tag und hatten verschiedene Programmpunkte. Wir haben Vorträge zu Immigration, Brexit, Zukunft der EU und Digitales Europa gehört und auch ein wenig mit den verschiedenen Referenten über die Themen diskutiert. Anschließend haben wir uns noch ein wenig die Innenstadt angeschaut.
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| Maneken Pis |
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| Der Königspalast |
Am Mittwoch ging es dann zum Europäischen Parlament. Dort waren wir zuerst im Haus der europäischen Geschichte, ein sehr interessantes Museum zur Vergangenheit Europas. Danach haben wir kurz ins Parlamentarium geschaut, einer weiteren Ausstellung zur Entstehung des Europaparlaments, bevor wir dann ins Hauptgebäude gegangen sind. Nach einer kleinen Einführung durch eine estnische Mitarbeiterin, durften wir als Zuschauer an der Plenarsitzung teilnehmen. Das war sehr interessant. Als wir drinnen saßen, wurde gerade über das neue Mobilitätspacket und die Mautgebühren diskutiert. Die EU hat 24 offizielle Sprachen und jede dieser Sprachen wird simultan in jede andere Sprache übersetzt. Das war schon echt interessant, da zuzuhören.
Danach sind wir noch in den Parc du Cinquantenaire (Jubelpark) und haben dort Waffeln gegessen.
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| Europäische Parlament |
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| Europäisches Parlament |
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| Europäisches Parlament |
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| Im Jubelpark |
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| Im Jubelpark |
Am Donnerstag waren wir vormittags im Komitee der Regionen und haben dort einen Vortrag von einem finnischen Parlamentarier gehört. Anschließend sind Mo und ich zum Atomium gefahren. Danach haben wir noch im Park daneben Picknick gemacht und uns das Schloss angeschaut.
Am Freitag musste ich schon mittags zum Flughafen, um meinen Flug zurück nach Tallinn zu erwischen. Mo war mit der restlichen Gruppe noch bei der Landesvertretung von Finnland und beim Europäischen Rat.
Brüssel hat uns beiden sehr gut gefallen, weil es eine so vielseitige und lebhafte Stadt ist und es unglaublich viel zu sehen gibt. Auch der Einblick in die Institutionen der EU war spannend und man hat dort viel Neues gelernt.